Kirchenchor St. Marien Velbert

MESSE SOLENNELLE EN UT # MINEUR

Die Messe Solennelle en ut # mineur, Opus 16 von Louis Vierne wurde bisher nur in Frankreich auf CD eingespielt.
Die vorliegende Aufnahme wurde an 2 Tagen im Jahre 2008 in der St. Michael Kirche, Velbert vom Kirchenchor der St. Marien Kirche Velbert eingespielt.
Die Gesamtleitung hatte Kantorin Ursula Smetten.
An der Orgel Simon Daubhäußer und Orgelpositiv Michael Smetten.

Auf dieser CD finden Sie weitere Orgelwerke zeitgenössischer Komponisten, gespielt auf der Göckel-Orgel der St. Michael Kirche von Simon Daubhäußer!

Produkt-ID: JB-08/190

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120 Jahre Kirchenchor St. Marien, Velbert
Im Jahre 1888 wurde der Kirchenchor der Pfarrei St.Marien, Velbert, unter der Leitung von Herrn Lehrer Langkau gegründet.
1920 übernahm Johannes Müller den Chor und brachte ihn durch die Einbeziehung von Damenstimmen im Jahre auf einen neuen Weg.
Bereits Weihnachten 1926 konnte zum ersten Mal eine Messe für gemischten Chor und Orgel gesungen werden.
So konnte eine Gemeinschaft zusammenwachsen, die, neben der Pflege des liturgischen Gesanges, Veranstaltungen für die ganze Pfarrgemeinde durchführte. Die alljährlichen Kirchenchorfeste wurden schnell zu Festen der ganzen Gemeinde, so dass diese unter dem Namen "Pfarrfamilienabend" ein Begriff wurden.
1960 übernahm Hans Reuter den Chor und knüpfte nahtlos an die Arbeit seines Vorgängers an. Im November 1981 übernahm Ursula Smetten im Alter von 18 Jahren den Kirchenchor. In dieser Zeit wurden viele neue Messen, Motetten und Chorsätze wurden einstudiert, liturgische Feiern wie Vesper, Komplet und Evensong gestaltet. Der Chor inzwischen auf 76 Sängerinnen und Sänger angewachsen ist. (Die jüngste Sängerin ist 10, der älteste Sänger 83 Jahre alt.)
Neben der fleißigen Probenarbeit und der Mitgestaltung vieler Gottesdienste und Festtage pflegt der Kirchenchor wie schon vor über hundert Jahren ein geselliges Miteinander. Kaum eine Gelegenheit wird ausgelassen zu feiern und die Gemeinschaft zu fördern. In Anlehnung an die früheren "Pfarrfamilienabende" entstanden die "Serenadenabende", bei denen auch heute die ganze Gemeinde mit dem Kirchenchor zusammen feiert.
Das kleine Jubiläum des 120-jährigen Bestehens nahm der Kirchenchor zum Anlass, diese CD zu produzieren.

Simon Daubhäußer,
geb. 1982, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 9 Jahren an der Kunst-und Musikschule Velbert (K. Holweger und B. Stefanescu).
Drei Jahre später kam der Orgelunterricht bei Ursula Smetten, Kantorin an St. Marien, Velbert, dazu. Mit 17 Jahren legte er bereits an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen sein C-Examen ab (Orgel bei A. Kempin, Essen Werden).
Nach dem Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium, Velbert, studierte Simon Daubhäußer in Köln Kirchenmusik (Prof. Klaus Oldemeyer, Klavier und Prof. Reiner Schuhenn, Chor- und Orchesterleitung) und Orgel (Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig) und schloss sowohl das Diplom(2006) als auch den Aufbaustudiengang (2008) "mit Auszeichnung" ab. 1999 bereits Preisträger im Bereich Klavier bei "Jugend musiziert", erhielt er 2001 den Förderpreis der Stadt Velbert und der Partnerstädte Corby und Chatellerault, 2004 den Gottfried-Schreuer Preis der Hochschulen Düsseldorf und Köln für choralgebundenes Orgelspiel. 2007 wurde er Stipendiaten des Förderkreises an St. Peter und Paul, Ratingen. Weiterführend studiert er an der Kölner Musikhochschule Gesangspädagogik (Prof. Phillip Langshaw)und hat neben einer reichhaltigen Konzerttätigkeit im In- und Ausland eine Kirchenmusikerstelle in Köln-Höhenhaus inne.

Die Göckel-Orgel!
Die Orgel der kath. Pfarrkirche St. Michael wurde in einem feierlichen Gottesdienst am 8. Dezember 2002 in Anwesenheit des Erbauers Orgelbaumeister Karl Göckel (Heidelberg) geweiht. 26 Register in französisch-romantischer Disposition geben ihr einen unverwechselbaren Klangcharakter, der von Zuhörern und Organisten als warm und zart, aber ebenso kraftvoll und stark beschrieben wird. Dass sich mit dieser Göckel-Orgel ein Schmuckstück des Orgelbaus in Langenberg befindet, hat sich schnell in den internationalen Organistenkreisen herumgesprochen. Organisten aus Belgien, Italien, USA und Deutschland geben hier Konzerte.
Die vorliegende Aufnahme spiegelt die Vielseitigkeit dieser Orgel wider. In der Vierne-Messe ist sie, im Wechsel mit dem Chorpositiv, kraftvoller Begleiter des Chores, während in den Orgelsolo-Werken die ganze Farbigkeit der einzelnen Register erklingt.

Playlist

  • 1 - Messe Solennelle - Kyrie (Louis Vierne) (5:42)
  • 2 - Messe Solennelle - Gloria (Louis Vierne) (8:02)
  • 3 - Messe Solennelle - Sanctus (Louis Vierne) (2:45)
  • 4 - Messe Solennelle - Benedictus (Louis Vierne) (3:43)
  • 5 - Messe Solennelle - Agnus Dei (Louis Vierne) (4:56)
  • 6 - Rhapsody - Opus 17, No3* (Herbert Howells) (8:42)
  • 7 - Evocation I (1996)* (Thierry Escaich) (6:50)
  • 8 - Ciacona - Opus 54* (Karl Höller) (14:41)
  • 9 - Symphonie VI (Allegro)* - Opus 42, No.2 (Charles-Marie Widor) (9:52)

* Simon Daubhäußer an der Göckel-Orgel

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